Konzeption

Einblick in das pädagogische Konzept:

Unser Bild vom Kind

In unserer Kita sehen wir jedes Kind als Individuum mit eigenen Bedürfnissen und eigenen Vorerfahrungen. Die einzelnen Persönlichkeiten der Kinder tragen in ihrer Gesamtheit alle durch ihre unterschiedlichsten Charaktere zu einer willkommenen Vielfalt in unserer Einrichtung bei. Ihre Einzigartigkeit schlägt sich in unterschiedlichen Stärken und Interessen nieder. Dabei erlebt wir jedes Kind von Geburt an auf seine Art als kompetent und voller Entdeckerfreude.

Die Rolle der Fachkraft

Geprägt durch eine offene, wertschätzende und vorurteilsbewusste Grundeinstellung gegenüber anderen, setzen die pädagogischen Fachkräfte, volles Vertrauen in die Kompetenzen der Kinder und deren Selbstständigkeit. Durch die gezielte Beobachtung und Wahrnehmung der einzelnen Kinder filtern die Fachkräfte die individuellen Interessen und Entwicklungsstände heraus. Sie orientieren sich dabei an dem einzelnen Kind. Aus den hierbei entstehenden Erkenntnissen  stellen die Mitarbeiter Material zur Verfügung und schaffen lernförderliche Bedingungen. In einem entspannten Klima erfahren Kinder Geborgenheit sowie Zuwendung und haben genügend Freiräume und die notwendige Zeit, um Ihre Entwicklung voranzutreiben.

Eingewöhnung in die Kita

Der Übergang aus dem Elternhaus in eine außerfamiliäre Betreuung ist für die Kinder und Ihre Eltern eine aufregende Zeit. Unser Ziel ist es, einen behutsamen Übergang zu gestalten.

Jedes Kind ist einzigartig. Somit möchten wir auch die Eingewöhnung für jedes Kind und jede Familie individuell gestalten. Planen Sie daher bitte im Vorfeld genug Zeit für die Eingewöhnung ein. Das Kind sollte mindestens 4 Wochen Zeit haben, sich in der Kita einzugewöhnen.

Wir orientieren uns am Münchner Eingewöhnungsmodell.
  1. Phase: Kennenlernphase -Kind kommt 2 Stunden täglich in die Einrichtung. Die Bezugsfachkraft hält sich noch im Hintergrund und lässt dem Kind die Zeit sich an die neue Umgebung zu gewöhnen.
  2. Phase: Sicherheit gewinnen-das Kind fühlt sich schon sicher, sucht sich Spielzeug aus und kann schon auf die Fachkräfte zu gehen. Die Besuchszeit wird individuell verlängert.
  3. Phase: der erste Abschied- das Kind kann sich auf die Bezugserzieherin einlassen, kommuniziert mit ihr und beschäftigt sich schon alleine.

Situationsorientierter Ansatz

Das Ziel des situationsorientierten Ansatz besteht darin, die Kinder aktiv in ihrem Selbstbildungsprozess zu unterstützen und zu begleiten, damit diese ihre Selbst-, Sach-,und Sozialkompetenz auf-und ausbauen können. Wir geben Kindern keine Themen vor, die abgearbeitet werden müssen, sondern geben den Kindern die Möglichkeit selbst aktiv Projekte zu erarbeiten.

Projektarbeit

Hier können Kinder den Alltag und Zusammenhänge des Lebens erfahren. Es sind Themen mit denen die Kinder in ihrem Alltag konfrontiert werden. Neurobiologen besagen, dass Kinder nur dann in der Lage sind Zusammenhänge zu erkennen, Lerninhalte aufzunehmen und weiterzuentwickeln, wenn Sie für das Kind bedeutsam sind. Das heißt unser Beschäftigungsschwerpunkt muss einen realen Bezug zur Lebenswelt für die Kinder haben. Außerdem müssen die Kinder Freude und Spass daran haben, um diesen Lernmotor zu akzeptieren.

Glaube

Die evangelische Kita Oberlinhaus ist Teil der evangelischen Kirchengemeinde Wössingen und wird von dieser als Träger mitverantwortet.

Gemeinsam mit Pfarrerin Martin Tomaides erkunden wir die Kirche und das Kirchenjahr. Traditionen sind, der Ostergarten, die Monatsabschlussandachten, Kindergottesdienste und der monatliche Besuch unserer Pfarrerin mit Kiki der Kirchenmaus in unserer Kita.

Wir haben in unserer ausführlichen Konzeption der Kita viele weitere interessante und wichtige Themen, die unsere Arbeit in der Kita prägen. Diese können Sie als im Bereich „Wissenswertes“ herunterladen.